Rundbrief 1

 

Ausgabe 1  Oktober / November 2002

 

Namaste!

 

 

Der nepalesische Standardgruß für Fremde, Bekannte & Freunde, wird traditionell mit in Gebetshaltung zusammengelegten Händen entboten...  soweit zumindest mein schlauer Reiseführer.

 

In Kürze werde ich nun im Flieger nach Nepal sitzen, und ich muss gestehen, noch ist mir das ganze Land sehr fremd.

 

Wie kam’s dazu?

Es war schon immer ein Kindheitstraum von mir, mal in ein „Buschkrankenhaus“ zu gehen - den Menschen praktisch zu helfen und ihnen dort von Jesus weiter zu erzählen. Lange Jahre schlummerte dieser Traum tief in mir – und trotzdem nie ganz vergessen. Im Frühjahr 2oo2 fing alles dann von neuem an. Ein guter Seelsorger empfahl mir, mal ein Jahr meine Arbeit ruhen zu lassen und nach mir zu sehen. Ich hab es abgetan, denn es gab ja soviel Arbeit, die auf fleißige Hände wartete und erfand für mich tausend Ausreden. Doch Gott, ließ nicht locker. Als ich mir im Mai meine Woche Auszeit gönnte, um von mir Gott den Weg weisen zu lassen, sprach er durch diverse Leute sehr deutlich zu mir. Ja und dann gab’s nur noch eines: Gott ruft und ich will ihm folgen.

Ich habe keine Ahnung, was Gott in Nepal mit mir vor hat, aber ich bin sicher, er hat die besten Gründe um mich dort haben zu wollen. Denn in der Zeit meiner größten Anfechtung hat er mir die Tageslosung vom 5. August gegeben:

 

Der Herr, wird seinen Engel mit dir senden

und Gnade zu deiner Reise geben.

1. Mose 24,40

 

Und nun?

Ich werde am 14.11.2oo2 zusammen mit Sebastian Frank (Elektriker) von Frankfurt über Bahrain & Abu Dhabi nach Kathmandu fliegen. In Kathmandu werde ich dann auch die ersten 6 Wochen verbringen, um Nepali zu lernen und mich mit der Kultur etwas vertraut zu machen.

 

Mein Einsatzort

Danach geht es für mich weiter nach Besisahar im Lamjung District bei Pokhara im berühmten Annapurna Trekking Gebiet.  Eben mitten im Himalaja. Es gibt dort ein kleines Krankenhaus, dass vor ca. 3 Jahren von der nepalesischen Organisation HDCS (Human Development & Community Services) in Zusammenarbeit mit dem „Deutschen Hilfswerk für Missionskrankenhäuser e.V.“ von der Regierung in einem sehr desolaten Zustand übernommen wurde. Seither wird dort neben dem Patientenbetrieb (derzeit ca. 100 Pat.) fleißig umgebaut und erneuert. Das Krankenhaus soll bis Mai’o3 fertig gestellt sein. 60 % der Mitarbeiter dort sind Christen. Es findet dort jeden morgen für ca. 30 Min. eine Mitarbeiterandacht statt.

 

 

 

Organisation

Ich werde mit den CO-WORKERS International in Stuttgart - ein Arbeitszweig von „Hilfe für Brüder“und „Christliche Fachkräfte International“ in Zusammenarbeit mit dem „Deutschen Hilfswerk für Missionskrankenhäuser e.V.“ aus Achern nach Nepal gehen.

 

 

Finanzen

Da sich alle Werke nur durch Spenden finanzieren, werde ich während meines Aufenthaltes in Nepal kein Gehalt bekommen. Auch Flug, Impfungen, etc. müssen bezahlt werden. Daher bin ich auf euch angewiesen. Das Spendenkonto findet Ihr unten.

 

 Allgemeines zu Nepal:

Nepal liegt zwischen China & Indien. Der offizielle Name lautet: (hinduistisches) Königreich Nepal und hat ca. 22 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt: Kathmandu (gilt als schmutzigste Hauptstadt der Welt) Nepal gehört mit einem Pro-Kopf-Jahreseinkommen von ca. 210,- US $ zu den ärmsten Ländern der Erde. Es ist durch eine beachtliche kulturelle Vielfalt geprägt und verfügt über ein bedeutendes kulturelles Erbe. Des weiteren befinden sich 9 der 10 höchsten Berge der Welt in Nepal (u.a. auch der Mount Everest)

Von Juni bis Oktober versetzt der Monsun jedes Jahr das ganze Land in Überschwemmung. 80 % der Bevölkerung sind Analphabeten. Die Hauptreligionen: Hinduismus 86, 2 % (Staatsreligion); Buddhismus 7,8 % Islam 3,8 % Christen 0,58% (Ein Missionierungsverbot ist in der Verfassung festgelegt)

 

Zusage

Mit der Zusage von Gott aus 1. Mose 24,40:

 

Der Herr, wird seinen Engel mit dir senden

und Gnade zu deiner Reise geben.

 

gehe ich voll Zuversicht und Freude auf das vor mir liegende Jahr in Nepal zu.

 

Meine Anliegen

Gebetsanliegen – Bitte, für:

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Eine gute Reise

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 Viel Geduld und Weisheit beim lernen der Sprache

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Gutes Einleben in Nepal, der Kultur und im Krankenhaus

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Ein gutes Verhältnis zum ganzen Team dort im Krankenhaus

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Viel Kraft, Weisheit & Liebe für das, was Gott dort mit mir vor hat.

 

Gebetsanliegen – Danke, für:

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Meine Freunde & Familie. Für Ihre Hilfe & endlose Geduld mit mir und allen, die mich schon im Vorfeld so toll unterstützt und begleitet haben.

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Dass die Vorbereitungen bisher so gut geklappt haben

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Für all die mutmachenden und bestärkenden Worte & ganz besonders auch für jedes einzelne Gebet. Ich durfte schon jetzt ganz viele gigantische Gebeterhörungen erfahren.

 

Rundbrief

Wer am Verlauf meine Aufenthaltes in Nepal Interesse hat und weiter Rundbriefe erhalten möchte, kann sich in die Verteilerliste bei Simon Schuh (Adresse siehe unten) eintragen lassen. Die Rundbriefe werden in einem Abstand von ca. 2-3 Monaten erscheinen.

 

 

Viele lieben Dank für alles An-mich-denken und jedes Gebet.

Gottes Segen!

Textfeld: Silke

 

Pheri betaunla

 

   (Bis zum nächsten Mal)

 

 

Kleingedrucktes:

Unterstützung:

Ich werde auf eure Gebete angewiesen sein. Wir haben einen Gott, der nicht an räumliche Grenzen gebunden ist, sondern der Gebete erhört! Wer meinen Nepalaufenthalt finanziell unterstützen möchte, darf dies gerne tun. Hierfür jetzt schon herzlichen Dank und ein ernst gemeintes „Vergelt’s Gott!“

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Co - Workers International; Konto-Nr. 100 415 600 BLZ: 600 606 06, bei der EKK Stuttgart. Verwendungszweck: Silke Söffner & eure vollständige Adresse

CWI möchte den Eingang der Spenden gerne bestätigen (stellen auch Spendenbescheinigungen aus), aber die Banken übermitteln nur den Verwendungszweck und nicht mehr den Einzahler. Deshalb bitte auch eure Adresse vollständig im Verwendungszweck angeben. CWI bittet um Rückfragen unter 0711/2106627 (Frau Wedde), wenn ihr innerhalb von 8 Wochen keinen Dank erhalten habt.

Rundbriefversand:

Für Rundmail: Simon Schuh, Heinsheimer Straße 34, 74906 Bad Rappenau, Tel:07264 / 206212; Email: SimonSchuh@t-online.de

Für Rundbrief: Maren Kümmerle, Sonnenberghöfe 2, 74193 Stetten a.H., Tel: 07138 / 6142

Bei Fragen, Adressänderungen, etc. wendet euch bitte an sie.

 

Kontaktadresse meiner Eltern in Deutschland: Helga & Eugen Söffner, Panoramaweg 3, 74193 Niederhofen, Tel: 07138 / 6138

 

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Stand: 26.12.06